Literalität nach Mary Macken-Horarik

Ende der 1990er stellte Mary Macken-Horarik ein Modell mit vier Ebenen von Literalität vor, das ich hier kurz vorstelle. Das Modell stammt aus einer Zeit nach Web 1.0, aber vor Web 2.0. Horarik konzentriert sich in ihrem Modell auf Kontinuitäten, statt auf Neues – sie bewirbt neue Technologien nicht, sondern fragt nach deren Stellenwert in Bildungsverläufen. Ihr Literalitätsmodell bricht “literacy” auf vier Schichten herunter: „Literalität nach Mary Macken-Horarik“ weiterlesen

the article – ein studentisches Blogprojekt für die Kunstgeschichte

Kürzlich habe ich den bereits etwas älteren Blogeintrag “Studentisches Publizieren – der erste zitierfähige Beitrag” von @GeWirtschaft gefunden, in dem die Autorin einige Publikationsorgane vorstellt, die Studierenden die Veröffentlichung gelungener Hausarbeiten als erste eigene Beiträge ermöglichen. Die Autorin nennt sieben Magazine, Zeitschriften und Journale und darunter eine Reihe. „the article – ein studentisches Blogprojekt für die Kunstgeschichte“ weiterlesen

Mein Buch ist da

Heute brachte die Post ein Paket vom W. Bertelsmann Verlag. Meine Dissertation hat physische Gestalt angenommen und liegt nun gedruckt vor, als Buch auf Papier – voll Gutenberg-style und so. Da ist es wohl erlaubt, ein bisschen Nabelschau zu halten und zurückzublicken auf einen Prozess, der für mich mit dem Erscheinen des physischen Gegenstandes es nun zu seinem Ende kommt.

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Rahmenkonzept EVA

Vor gut sechs Jahren beschäftigte ich mich an der AWW  der Universität Hamburg  (die inzwischen ZFW heißt) mit E-Learning. Damals machte ich mir zum ersten Mal den eher konservativen Blick der Lehre auf Technologien klar: man fragt sich, wie man den neumodischen Kram in bereits bestehende Lehr-Lernumgebungen hinein bekommt – man fragt aber eher selten, wie diese Technologien besagte Umgebungen grundlegend positiv verändern könnten. Das führt mitunter dazu, dass Technologie um ihrer selbst Willen genutzt wird und das hat wenig Sinn. In meinem Studium stand der Semesterapparat in Leitz-Ordnern im Copyshop, heute sind VLEs gelegentlich wenig mehr als Dateiengräber, die denselben Zweck erfüllen, aber auch kaum mehr. „Rahmenkonzept EVA“ weiterlesen

Wozu PGP?

Inzwischen hat es sich in meinem digitalen Arbeitsalltag als Standardhandlung etabliert, für jede neue E-Mail-Adresse, die ich erhalte, PGP-Zertifikate zu erstellen und auf einen Schlüsselserverhochzuladen, damit diejenigen, die mit mir kommunizieren möchten oder müssen die Freiheit haben, dies verschlüsselt zu tun statt für alle Welt einsehbar. Kaum einer meiner Kontakte macht jedoch Gebrauch von dieser Möglichkeit, daher seien an dieser Stelle kurz die Gründe angeführt, die aus meiner Sicht für die Nutzung von PGP sprechen. „Wozu PGP?“ weiterlesen

DIE MÖGLICHKEITEN NUTZEN STATT SCHLECHT ODER WEG REDEN: VERNETZTES LERNEN IM INFORMATIONSZEITALTER

Während sich manche fragen, ob wir vielleicht gerade – ohne es zu wissen – einen Gutenberg-Moment in der Menschheitsgeschichte miterleben (und mal ehrlich: wer will DAS bitte unabhängig von persönlichen Befindlichkeiten ernsthaft bezweifeln?), fordern andere neue Modelle für Erziehung, (Aus-)Bildung und lebenslanges Lernen – Modelle, die diesem historischen Moment angemessen sind, indem sie der zunehmenden Komplexität und Konnektivität ebenso Rechnung tragen wie der Geschwindigkeit, mit der neue Konzepte und Werkzeuge auftauchen (und teilweise wieder verschwinden). Die Technologien und sozialen Prozesse, die den Weg für diese einschneidenden Veränderungen bereitet haben, werden aller Voraussicht nach auch die Technologien und Prozesse sein, die die Lernumgebungen der nächsten Generation gestalten und ihnen Lernerfolg, wirtschaftliche Gelegenheiten und zivilgesellschaftliches Engagement ermöglichen werden. „DIE MÖGLICHKEITEN NUTZEN STATT SCHLECHT ODER WEG REDEN: VERNETZTES LERNEN IM INFORMATIONSZEITALTER“ weiterlesen

Vier Tools für mehr online privacy

ACTA, SOPA, PIPA, Stasi 2.0 – online privacy sollte für Internetnutzer ein Thema sein. Die Sache ist nur, dass man sie nicht geschenkt bekommt, sondern etwas dafür tun muss (“Freiheit wird einem nicht gegeben – man muss sie sich nehmen.” – Abwandlung eines Zitates aus einem Stück von Maxim Gorky). „Vier Tools für mehr online privacy“ weiterlesen

Bei der Sache bleiben mit Twitter

Bild: http://detrans.deviantart.com

Den meisten Studierenden wird es wohl bekannt vorkommen: Man sitzt an einer Hausarbeit (meistens bearbeitet man zeitgleich parallel auch noch x andere), man hat also eigentlich ordentlich zu tun und obwohl man sich dessen sehr bewusst ist, will der Kopf trotzdem nicht so ganz bei der Sache bleiben. Gerade, wenn jeder für sich alleine arbeitet und in seiner Studierstube hockt, ist es bisweilen schwer, die Motivation aufrecht zu erhalten – erst recht, wenn man nicht so richtig an dem Thema interessiert ist, das man da bearbeitet. „Bei der Sache bleiben mit Twitter“ weiterlesen

#CHANGE11 WOCHE 15 – EINFÜHRUNG IN GRUNDLEGENDE SOCIAL MEDIA LITERACIES

Der Change11-MOOC befindet sich bereits in der 15. Woche. Gerne hätte ich mehr Zeit damit zugebracht, dass es aber anders kommen würde, hatte ich von Anfang an befürchtet. Mir war aber vor einigen Monaten auch schon klar, dass ich eine Session mit Sicherheit nicht verpassen würde – die von Howard Rheingold nämlich. Wie so oft fand ich in seinen Worten wieder einmal viel Nützliches. „#CHANGE11 WOCHE 15 – EINFÜHRUNG IN GRUNDLEGENDE SOCIAL MEDIA LITERACIES“ weiterlesen