Poult: Ohne Bosse zum Erfolg – hierarchiefreie Organisationsformen

Poult produziert Kekse in Montauban, Frankreich. 2006 beschloss man, die Art der Geschäftsleitung maßgeblich zu verändern, weil die Zahlen mies und die Zufriedenheit der Angestellten im Keller waren. „Poult: Ohne Bosse zum Erfolg – hierarchiefreie Organisationsformen“ weiterlesen

Führungskräfte-Evaluation jetzt.

Dieser vermutlich etwa längere Eintrag setzt sich mit einem Slogan aus der Management-Literatur auseinander, demzufolge Arbeitnehmer die Manager wechseln, nicht die Firma (erstes Kapitel in Lipman 2015: “People leave managers, not companies”). Ich habe mich mit der Frage beschäftigt, ob das stimmt und dazu ein bisschen quer gelesen. „Führungskräfte-Evaluation jetzt.“ weiterlesen

Mehrsprachige Studierende beraten

Im September 2016 hielt ich die Keynote auf der SPTK in Freiburg und teilte als Ergänzung zu meinem Vortrag eine Handreichung aus. Der Text richtet sich an (werdende) Peer Tutoren für wissenschaftliches Schreiben und soll dazu anregen, den speziellen Kontext zu durchdenken, in dem die Beratung mehrsprachiger Studierender stattfindet. Das Dokument kommt im Schreibzentrum der Goethe-Universität im Rahmen der Schreibberatungsausbildung zum Einsatz und soll künftig durch Beiträge von Peer Tutoren bereichtert und fortlaufend ergänzt werden. Sollte das Dokument auch andernorts Diskussionen über das Themenfeld provozieren, wäre ich für Rückmeldung dankbar. „Mehrsprachige Studierende beraten“ weiterlesen

“Muss es unbedingt ein Schreibjournal sein?”

In dieser Woche startete ich mit der “moderierten Schreibgruppe Abschlussarbeiten” ins Sommersemester. Auch diesmal sind wieder gut 30 Studierende in der Studienabschlussphase dabei. In diesem Beitrag möchte ich auf eine Frage eingehen, die mir in der ersten Sitzung angetragen wurde – es geht um das Führen eines Schreibjournals. „“Muss es unbedingt ein Schreibjournal sein?”“ weiterlesen

Literalität nach Mary Macken-Horarik

Ende der 1990er stellte Mary Macken-Horarik ein Modell mit vier Ebenen von Literalität vor, das ich hier kurz vorstelle. Das Modell stammt aus einer Zeit nach Web 1.0, aber vor Web 2.0. Horarik konzentriert sich in ihrem Modell auf Kontinuitäten, statt auf Neues – sie bewirbt neue Technologien nicht, sondern fragt nach deren Stellenwert in Bildungsverläufen. Ihr Literalitätsmodell bricht “literacy” auf vier Schichten herunter: „Literalität nach Mary Macken-Horarik“ weiterlesen

Is conference tweeting a crime? #cccwrite prompt 2

2nd writing prompt for #cccwrite and I already found myself struggling. I am a week behind on this post, but I decided to not let it off the hook just yet. The prompt asks us to reflect on our experience with conferences, on what we learned and how we shared insights from a conference on campus. „Is conference tweeting a crime? #cccwrite prompt 2“ weiterlesen

3 notebooks at Paperworld

Last weekend, I attended paperworld, the international trade fair for stationery, office supplies and writing instruments, and I went there with a clear mission in my mind: to see for myself, how an industry that USA Today recently said was “dying”, would present itself to both insiders and outsiders. This is not a comprehensive wrap-up of everything I saw – it’s just a quick recap of three notebooks.

„3 notebooks at Paperworld“ weiterlesen

Hindsight is always 20/20

This is the first post I’ll put out as a series in the course of the Reflective Writing Club (#cccwrite) which I found thanks to Laura, the dearest source in my G+ stream of old. Thanks Michelle for arranging all this!) I (for now) work at a university writing center in Germany and I occasionally teach writing in digital environments. I encourage students to blog for 12 weeks rather than hand in a seminar paper – and tbh one of the reasons is pure selfishness, as I enjoy reading blogs way more than seminar papers. (And, as far as I can tell, students enjoy writing blogs more, too.) I signed up for #cccwrite, because I like blogging in a community: the writing prompts and comments hold it together, they give things pace and six weeks sounds doable. „Hindsight is always 20/20“ weiterlesen

Traditionelle vs partizipative Leitung

Arbeitsumwelten verändern sich und Organisationen erproben verschiedene Herangehensweisen an neue Herausforderungen. In der Industrie soll dabei etwa Produktivität erhöht und Wachstum geschaffen werden, man will neue Märkte erschließen oder Kosten senken; in der Hochschule, wo ich derzeit beschäftigt bin, geht es um Themen wie die sinnvolle Gestaltung der Studieneingangsphase, den Umgang mit Diversität, die Senkung der Studienabbruchquote, um die Gestaltung von Lernen und Lehre, um Prüfungen. Ob in Industrie oder Hochschule: ein klassisches top-down Management entwickelt sich zunehmend in Richtung kooperativer Ansätze, die Mitarbeitern mehr Verantwortung übertragen und die Unterschiede zwischen Personal mit Leitungsaufgaben und Mitarbeitern weniger scharf konturieren.

Dass Organisationen zunehmend auf offene Innovationskultur setzen, verändert auch Führungsstile. „Traditionelle vs partizipative Leitung“ weiterlesen

the article – ein studentisches Blogprojekt für die Kunstgeschichte

Kürzlich habe ich den bereits etwas älteren Blogeintrag “Studentisches Publizieren – der erste zitierfähige Beitrag” von @GeWirtschaft gefunden, in dem die Autorin einige Publikationsorgane vorstellt, die Studierenden die Veröffentlichung gelungener Hausarbeiten als erste eigene Beiträge ermöglichen. Die Autorin nennt sieben Magazine, Zeitschriften und Journale und darunter eine Reihe. „the article – ein studentisches Blogprojekt für die Kunstgeschichte“ weiterlesen